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title: Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: am 28.06. ist Stichtag
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# Mit KI zur Barrierefreiheit: am 28.06. ist Stichtag

Canonical: https://www.capterra.com.de/blog/7625/ki-barrierefreiheit

Veröffentlicht am 18.6.2025 | Geschrieben von Ines Bahr.

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> Ab 28. Juni 2025 müssen in Deutschland alle neu in Verkehr gebrachten Produkte und Dienstleistungen barrierefrei sein. Gleiches gilt für bestehende Websites und Online-Shops, über die Produkte, Dienstleistungen oder Verträge erworben werden können – diese müssen bis dahin ebenfalls angepasst werden. 

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## Artikelinhalt

Ab 28. Juni 2025 müssen in Deutschland alle neu in Verkehr gebrachten Produkte und Dienstleistungen barrierefrei sein. Gleiches gilt für bestehende Websites und Online-Shops, über die Produkte, Dienstleistungen oder Verträge erworben werden können – diese müssen bis dahin ebenfalls angepasst werden. Digitale Barrierefreiheit betrifft uns alleDigitale Barrierefreiheit auf Webseiten und in Online-Shops stellt sicher, dass jeder, auch Menschen mit Behinderungen, diese uneingeschränkt nutzen können. Dazu gehören klare Navigation, starke Kontraste, beschreibende Texte für Bilder und die vollständige Bedienbarkeit mit der Tastatur. Neben den 7,9 Millionen Menschen in Deutschland mit einer Beeinträchtigung, sollen digitale Angebote auch für Senioren (über 22 % der Gesamtbevölkerung) und Menschen ohne viel Online-Erfahrung leicht nutzbar sein. Es betrifft nicht nur Kunden, die aufgrund einer Beeinträchtigung Online Angebote nicht voll ausnutzen können bzw. dadurch eine Art der Exklusion erleben. Alle Kunden profitieren von einer ansprechenden Bedienungsoberfläche und leichten Nutzbarkeit. 38 % der Unternehmen verzeichneten einen höheren Umsatz, seit sie ihre Webseite zugänglicher gestaltet haben. Das zeigte eine Capterra Umfrage \[1\] vom letzten Jahr zur Umsetzung der Barrierefreiheit.Hersteller müssen unverzüglich Maßnahmen ergreifen Sieht ein Hersteller oder Webseitenbetreiber, dass die eigene Onlinepräsenz nicht die Anforderungen erfüllt, müssen unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden, um das zu ändern. Unternehmen, die gegen das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verstoßen, müssen mit Strafen rechnen. Bis die eigene Webseite komplett barrierefrei ist, kann es dauern und Unternehmen können auf Herausforderungen stoßen. Es ist wichtig Schritt für Schritt das Angebot zu verbessern. Bis alles konform ist, können Unternehmen weitere Pläne auf ihrer Webseite kommunizieren oder in der Zwischenzeit alternative Möglichkeiten anbieten. Zum Beispiel könnte man Kunden anbieten anzurufen, wenn sie Probleme bei einem Kauf oder der Nutzung der Website haben. Wenn PDFs auf der Webseite (noch) nicht barrierefrei sind, kann man anbieten, sie in einem zugänglicheren Format (z.B. als reiner Text) zuzusenden.Die meistgenannte Herausforderung bei der Umsetzung der Barrierefreiheit sind die Komplexität von IT oder Software. Richtlinien zur digitalen Barrierefreiheit sind umfangreich und beinhalten eine Vielzahl technischer Anforderungen. Eine korrekte Implementierung erfordert oft spezielle Kenntnisse in HTML, CSS und JavaScript. Die Anpassung bestehender Websites und Anwendungen, die auf veralteten Technologien basieren, kann zeit- und ressourcenaufwändig sein. Viele Firmen greifen auf KI zurück. Über die Hälfte der Unternehmen (54 %) hatten bereits letztes Jahr KI-gesteuerte Lösungen eingesetzt, um ihre Bemühungen in die Zugänglichkeit zu verbessern. Hier sind ein paar Beispiele, wie die Technologie eingesetzt werden kann:KI-gestützte Bilderkennungssysteme können Bilder analysieren und automatisch beschreibende Texte (Alt-Texte) generieren.KI-Algorithmen können die Farbpaletten einer Website oder eines Online-Shops analysieren und automatisch prüfen, ob die Kontrastverhältnisse gemäß den neuen Richtlinien ausreichend sind.Spracherkennungs-KI kann gesprochene Inhalte in Videos oder Audiodateien automatisch transkribieren und Untertitel generieren.KI kann die Navigationsstruktur einer Website simulieren und potenzielle Probleme bei der Tastaturbedienung erkennen, wie z.B. nicht erreichbare Elemente.KI-Tools können Websites und Apps kontinuierlich auf Barrierefreiheitsmängel scannen und automatisierte Berichte über Verstöße erstellen.Schnell barrierefrei bis zum 28. Juni: Ist KI die Lösung?Künstliche Intelligenz kann eine wertvolle Unterstützung sein, aber sie ist keine Allzwecklösung und ersetzt nicht die grundlegende manuelle Arbeit und Expertise. KI-Tools können bestimmte Aufgaben, die manuell sehr zeitaufwendig wären (wie das Generieren von Alt-Texten oder das Scannen nach Kontrastproblemen), erheblich beschleunigen. KI ist auch sehr gut darin, häufige und offensichtliche Barrierefreiheitsfehler schnell zu identifizieren, die nicht den Richtlinien entsprechen. Wenn man zu spät dran ist und nur noch "schnell KI anwenden" will, riskiert man, die tiefergehenden Probleme zu übersehen und nur oberflächliche Korrekturen vorzunehmen.KI ist eine hilfreiche Unterstützung, um den Prozess der Barrierefreiheitsumsetzung zu beschleunigen. Sie ist aber kein Ersatz für eine fundierte Strategie, menschliche Expertise und umfassendes Testing. Diese Schritte sind also unerlässlich: Von der Regulierung betroffene Produkte und Dienstleistungen identifizieren. Dies gilt auch für bestehende digitale Angebote, die nach dem Stichtag weiter angeboten werden, und nicht nur neu auf den Markt kommende Angebote.Rechtliche Anforderungen verstehen. Dies gilt nicht nur für die Website selbst, sondern auch für Dokumente (PDFs, Word-Dokumente), Videos und andere digitale Inhalte. Accessibility Audit durchführen und auf Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit prüfen. Ein Audit sollte nicht nur mit Tools (wie WAVE, aXe, Lighthouse) gemacht werden, da diese nicht alle Fehler finden. Die Notwendigkeit von manuellen Tests ist unerlässlich. Weiterhin ist das Testen mit echten Screenreadern (z.B. NVDA, JAWS) und Tastaturnavigation durch erfahrene Tester (idealerweise auch Menschen mit Behinderungen) entscheidend, um die tatsächliche Benutzererfahrung zu bewerten.Technische Anpassungen vornehmen, um Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten. Hier kann KI prima zum Einsatz kommen. Prozesse und Arbeitsabläufe anpassen. Barrierefreiheit sollte ein fester Bestandteil aller Phasen der Entwicklung werden (Konzeption, Design, Entwicklung, Testing).Konformitätserklärung erstellen und Maßnahmen dokumentieren. Die Barrierefreiheitserklärung muss öffentlich zugänglich sein und Informationen über den Stand der Barrierefreiheit, nicht-barrierefreie Inhalte und Kontaktmöglichkeiten für Feedback enthalten.Barrierefreiheit als Chance statt nur als Pflicht Die Umsetzung von digitaler Barrierefreiheit ist für Unternehmen eine komplexe Aufgabe, die technische Herausforderungen birgt. Webseiten, die Funktionen der Barrierefreiheit umsetzen, beziehen dadurch nicht nur neue Kunden mit Behinderungen ein, sondern gestalten ihre Webseite für alle Kunden attraktiver. Ein Online-Shop, auf dem man Produkte leicht finden, Informationen klar erfassen kann, ausreichende Kontraste und eine klare Schriftgröße zu sehen sind und die Zahlung intuitiv durchgeführt werden kann, steigert bei allen Kunden die Nutzerzufriedenheit. Laut unserer Umfrage berichten 53 % über eine höhere Kundenbindung, seit sie Funktionen der Zugänglichkeit umgesetzt hatten, jeweils 39 % haben ihre SEO- und Social-Media-Performance verbessert und 38 % verzeichneten einen höheren Umsatz. Du möchtest mehr erfahren? Wirf einen Blick in unser Softwareverzeichnis für Barrierefreie Software und entdecke weitere Produkte.

## Haftungsausschluss

> QuellenMethodik: Die Umfrage zur digitalen Barrierefreiheit von Capterra wurde im Juli 2024 unter 2.748 Befragten in den USA (n=250), Kanada (n=250), Brasilien (n=250), Mexiko (n=250), Großbritannien (n=250), Frankreich (n=248), Italien (n=250), Deutschland (n=250), Spanien (n=250), Australien (n=250) und Japan (n=250) durchgeführt. Ziel der Studie war es, die Bemühungen der Unternehmen um digitale Barrierefreiheit zu verstehen. Die Befragten wurden daraufhin überprüft, ob sie in Vollzeit oder Teilzeit in den Bereichen E-Commerce, Website-Design oder UX, IT, Marketing, Kundendienst und Support oder Vertrieb tätig sind. Zu den Befragten gehörten auch Geschäftsinhaber oder Führungskräfte. Alle Befragten müssen angeben, dass sie eine Unternehmenswebsite haben.

## Über den Autor oder die Autorin

### Ines Bahr

Ines Bahr ist Senior Content-Analystin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bereich Content-Marketing und Technologietrends auf dem deutschen Markt. ​​Ihre Forschung zeigt Markttrends auf, die es Unternehmen ermöglichen, innovativ zu sein und mit ihrer Konkurrenz Schritt zu halten. Sie ist Expertin darin, kleinen und mittleren Unternehmen dabei zu helfen, die richtige Software für ihre Bedürfnisse zu finden. Auf dem YouTube-Kanal von Capterra stellt sie Tool-Listen vor, die für deutsche Unternehmen wichtig sind. &#10;&#10;Ihre Schwerpunkte sind Personalwesen, Cybersicherheit und Digitalisierungsstrategien. Ihre Digitalisierungstipps basieren auf mehr als 30 Studien, die sie für den deutschen und andere Märkte auf der ganzen Welt durchgeführt hat. Ihre Softwareempfehlungen basieren auf der Analyse von Nutzerbewertungen auf Capterra (insgesamt mehr als 2 Millionen) und folgen einer präzisen Auswahlmethodik. &#10;&#10;Ines Forschungsarbeiten wurden in mehreren renommierten Publikationen veröffentlicht, darunter Spiegel, Heise, t3n, FAZ, Business Insider, Tagesspiegel, Focus, und Handelsblatt.&#10;&#10;Darüber hinaus hat sie als Speakerin an Veranstaltungen teilgenommen, Podcasts produziert und mehrere Interviews gegeben, beispielsweise für die Digital Bash-Veranstaltung und den Zielgruppengerecht-Podcast.

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